Rundweg von Tann zum höchstgelegenen Stadtteil der Großgemeinde

Der VHC-Ulrichstein wanderte am 03.10.2026 auf dem Rhön- Rundweg 2.

Vom Marktplatz hinauf zum Engelsberg

Die Wanderung startet direkt am belebten Tanner Marktplatz. Von dort aus führt die Route zunächst gemächlich aus der Stadt hinaus in Richtung des Weilers Dietgeshof. Wer die ersten Kilometer hinter sich gelassen hat, trifft auf einen bekannten Begleiter: Der Rundweg teilt sich hier einen Abschnitt mit dem zertifizierten Premiumwanderweg „DER HOCHRHÖNER“.

Bild 1 Aussicht auf Tann/Rhön

Ab hier zieht der Weg spürbar an. Durch schattige Waldpassagen führt die Route hinauf zum Hochplateau des Engelsbergs. Der steile Anstieg wird jedoch belohnt: Oben angekommen, öffnet sich die Landschaft und gibt den Blick frei auf die charakteristische Kuppenrhön mit ihren markanten Erhebungen.

Über die Tanner Hute nach Theobaldshof

Dem Reuterweg folgend, führt die Wanderung weiter über die Tanner Hute. Diese historischen Weideflächen sind typisch für das Biosphärenreservat Rhön und bieten zu jeder Jahreszeit eine ganz besondere, fast unberührte Atmosphäre. Das nächste Etappenziel lässt nicht lange auf sich warten: Theobaldshof, der höchstgelegene Stadtteil der Großgemeinde Tann, lädt zu einer kurzen Rast ein.

Bild 2 Blick auf Knottenhof

Abstieg durch das idyllische Lautenbachtal

Nachdem der höchste Punkt der Tour gemeistert ist, beginnt der Rückweg. Die Wanderer folgen der alten, historischen Verbindungsstraße hinab in Richtung des Ulstertals. Der Weg schlängelt sich durch das ruhige und naturbelassene Lautenbachtal, vorbei an plätschernden Bachläufen und saftigen Wiesen.

Bild 3 Gruppenbild am höchsten Punkt

Bevor sich die Runde schließt, wartet mit dem „Galgenberg“ noch ein letzter kleiner Aussichtspunkt, der einen wunderschönen Blick auf das Städtchen Tann bietet. Nach gut elf Kilometern voller Naturimpressionen und Panoramablicke erreichen die Ausflügler schließlich wieder den Ausgangspunkt am Marktplatz.

Bild 4 Blick in das Ulstertal

Auf der Fahrt zurück kehrte man in Kleinlüder, Gaststätte Reinhard zur  wohlverdienten Schlussrast ein.

Ausflug zur Attahöhle und zum Biggesee

Wenn Engel reisen,… klappt auch nicht immer alles.

Am Samstag, dem 19. September machte der VHC Ulrichstein einen Ausflug zur Attahöhle und zum Biggesee.

Früh ging es mit dem modernen Reisebus los nach Westen. Vorbei an Gießen und ab auf die A45. An einem Rastplatz der A45 gab es dann ein Sektfrühstück. Natürlich nicht nur mit Sekt sondern auch mit Essen.

Kaum wieder auf der Autobahn, staute sich der Verkehr und es ging erst mal gar nichts mehr. So langsam kamen wir dann aber doch vorwärts und vorne sah man, dass eine Spur gesperrt wurde. Naja, dann sind wir ja bald durch.
Oder auch nicht. Der Stau ging weiter, denn nicht nur die linke Spur wurde gesperrt, auch die mittlere und dann noch die rechte Spur und dann mussten alle von der Autobahn runter.
Unser Busfahrer-Team stellte sich aber nicht noch auf der Landstraße in den Stau, sondern fuhr eine andere Strecke, auf der wir dann zum Biggesee kamen.

Durch die Dauer des Staus wurde die Tagesplanung über den Haufen geworfen. Statt zuerst zur Attahöhle zu fahren und von dort zum Biggesee zu wandern, kam jetzt zuerst der Biggesee. Dort waren wir eigentlich zu früh, wir hatten ja erst zur Attahöhle gewollt. Aber für die Schiffsbesatzung war das kein Thema und wir konnten auf das Schiff.
Die Rundfahrt dauerte 90 Minuten. Wer wollte, ging auf das obere Deck und ließ den kräftigen Wind um die Nase wehen. Oder holte sich einen Kuchen oder sah den Segelbooten zu.

Die Zeit verging sehr schnell auf dem Schiff und schon waren wir wieder an unserem Startpunkt und fuhren mit dem Bus weiter zur nächsten Attraktion.
Die Attahöhle gehört zu den bekanntesten und meistbesuchten Schau-Höhlen Deutschlands. Mit Besucherparkplatz vor der Höhle, Hotel und Souvenirladen ist die Höhle seit über hundert Jahren touristisch erschlossen.


Die Führung dauerte 45 Minuten. Über einen Zugangsstollen ging es in die eigentliche Höhle und an verschiedenen Stationen wurden die Besonderheiten der Höhle erklärt. Z.B. dass es mal ein Erdbeben gab, bei dem Tropfsteine abbrachen und die Tropfsteine auf diesen Trümmern wieder weiter wuchsen. Wie schnell die Tropfsteine wachsen, kann man bestimmen und damit auch, wann das Erdbeben war. Noch eine Besonderheit der Höhle sind die häufigen Sinterfahnen, die entstehen, wenn das kalkhaltige Wasser nicht direkt nach unten tropft, sondern an einer Kante entlang läuft. Es entsteht eine Art Vorhang, der durch verschiedene weitere Bestandteile des Wassers auch verschiedene Farben annimmt. Leider durfte man in der Höhle keine Bilder machen.
Nach der Führung war noch Zeit für den Souvenir-Laden und Gespräche und Gruppen-Bilder auf dem Parkplatz.

Dann ging es auch schon wieder auf den Rückweg. Diesmal ohne Stau.
Eine Einkehr gab es dann am Ende der Autobahn in Atzenhain.

Von Stockheim zur Ronneburg

Mal eine ganz andere Wanderung! Kein Rundkurs wie sonst üblich und diesmal mit einem Wanderführer, der nicht dem VHC Ulrichstein angehört. Die Wanderung wurde von Niclas Meyer, dem Vorsitzenden des VHC Stockheim geführt.

Anderswo gibt es Leih-Fahrräder, in Stockheim kann man sich Wanderstöcke ausleihen. Ob die auch zurück gebracht werden?

Die Wanderstrecke führte quer zu den Flusstälern und damit sammelten sich viele Höhenmeter an. In Verbindung mit der angekündigten Streckenlänge von 14,8 km und dem Wetterbericht, der Dauerregen vorhersagte, fanden sich nur 7 unverzagte Wanderer vom VHC Ulrichstein in Stockheim ein.

Aber das Wetter meinte es gut mit uns. Bestenfalls kurzer Nieselregen, während anderswo schon Dauerregen war. Zu uns kam der Regen erst, als wir schon trocken an der Ronneburg angekommen waren. Und durch die Scheiben des Rittersaals dem Regen zuschauen konnten.

Aber so weit waren wir ja noch nicht. Erst mal ging es über den ersten Bergrücken. Aber nicht ganz über den Glauberg, das wären noch deutlich mehr Höhenmeter gewesen. Vom nächsten Hügel hatte man dann eine schöne Aussicht nach Büdingen. Und zum Museum am Glauberg.

Der Hügel selbst war auch interessant. Vulkanischen Ursprungs, ein Ausläufer des Vogelsbergs. Man kam sich vor, als würde man mitten im Vulkan-Krater stehen.

Hinter dem Hügel kam Düdelsheim. Nach Düdelsheim dann wieder eine längere Steigung durch den Wald. Die Wanderer wurden mit einer Rast am höchsten Punkt belohnt. Danach ging es wieder bergab in das nächste Tal. Der Wanderweg führte uns nach Calbach und dann wieder bergauf in den nächsten Wald.

Und über den nächsten Bergrücken wieder bergab nach Diebach am Haag. Als wir auf dem Weg dorthin aus dem Wald kamen, hatten wir dann schon unser Ziel vor Augen. Die Ronneburg war weithin sichtbar. Auch wenn es noch ein paar Kilometer bis dahin waren. Und noch ein letzeter Anstieg kam.

War der letzte Anstieg nun weniger hoch oder doch höher als der Ulrichsteiner Schlossberg? Die Meinungen gingen da auseinander. Es dauerte ein wenig, bis alle oben waren und dann mussten ja auch noch Fahrzeuge nachgeholt werden, für die Rückfahrt. Aber die Wanderung war geschafft und was eigentlich nach einem Marsch im Regen ausgesehen hatte, war dann doch eher T-Shirt-Wetter geworden. Kurz vorm Ziel zeigte sich noch die Sonne, bevor dann das schlechte Wetter auch die Ronneburg erreichte.

Der Dauerregen hielt auch noch bei der Heimfahrt an, aber wir kamen alle wohlbehalten wieder in den Hohen Vogelsberg zurück.

Von Friedrichsdorf zur Saalburg am 12. Juli 2026

Von dem geschichtlich gesehen noch jungen Friedrichsdorf zu der geschichtsträchtigen Saalburg.

Erst Ende des 17. Jahrhunderts vom Landgrafen Friedrich II. gegründet, um flüchtigen Hugenotten eine neue Heimat zu geben, hat Friedrichsdorf doch eine bemerkenswerte Geschichte mit vielen Wandlungen und einigen Berühmtheiten. Als Stadt der Weber und später Färber war es lange eine französischsprachige Stadt in Hessen. Später wurde Friedrichsdorf als Zwieback-Stadt bekannt.

Heute heißt sie auch Philipp-Reis-Stadt. Der Erfinder des Telefons war Physiklehrer am Institut Garnier, einer weit bekannten Bildungseinrichtung. Die Friedrichsdorferin Marie Hensel heiratete François Blanc, den Gründer der Bad Homburger Spielbank und später auch der Spielbank Monte Carlo. Zeitweise war sie als Marie Blanc Generaldirektor der Casino-Gesellschaft von Monte Carlo. Auch in jüngerer Zeit erregte Friedrichsdorf Aufsehen, als dort ein großer Mormonentempel entstand.

Die Geschichte der Saalburg begann schon 90 n.Chr. Das Kohortenkastell war Teil des Limes. Später als Steinbruch dienend, wurde es um 1900 wieder aufgebaut und gilt heute als das besterforschte und am vollständigsten rekonstruierte Kastell am Limes.

Wie kommt man nun vom einen zum anderen? Das ist kein Katzensprung. Eine halbwegs brauchbare Strecke hat dann schon seine 13,5 km. Und ein Höhenunterschied ist auch mit drin.

Was nicht so das Problem wäre, wenn nicht gerade mal wieder eine Hitzewelle unterwegs gewesen wäre.

So ging es an diesem Sonntag doch nicht so schnell den Berg hoch wie gedacht und die erste Pause am Pelagiusplatz war dringend nötig. Und manch einer hatte wenig Interesse an der schönen Aussicht, die der Platz bietet. Die Frankfurter Skyline zum Greifen nah, der Odenwald im Hintergrund.

Vor den Toren der Saalburg angekommen, machten wir eine weitere Rast. Vor den Toren? Das war einmal. Leider war nicht ersichtlich und auch im Internet nicht zu finden, wann und warum das Gelände großzügig eingezäunt wurde. Früher konnte man Bilder direkt vor dem Tor machen. Heute ist das Tor weit weg. Wie im folgenden Bild zu sehen.

So fand die Pause eben an dem Kastellbad statt. Wäre im Bad noch Wasser gewesen, wäre es sicherlich genutzt worden.

Dann sollte es auf dem Rückweg ja eigentlich nur noch bergab gehen. Eigentlich. Ging aber doch noch ein wenig bergauf, denn die Saalburg liegt an der Bundesstraße von Bad Homburg nach Wehrheim und Usingen. Und die führt natürlich über eine niedrige Stelle des Taunuskamms: Dem Saalburgpass. Es ging also noch ein wenig hoch, bis wir den höchsten Punkt erreicht hatten.

Dann ging es wirklich nur noch bergab, aber so mancher Getränke-Vorrat ging schon zur Neige und damit auch die Kondition. Einmal falsch abgebogen, verlängerte sich die Wanderstrecke auch noch und der Mormonentempel war dann nicht mehr wichtig. Erst die Einkehr in Friedrichsdorf weckte dann wieder alle Lebensgeister.

Rund um den Pfaffenberg bei Ohmes am 14. Juni 2026

Alle Wege führen nach Rom? Vielleicht. Aber es führten nicht alle Wege nach Ruhlkirchen. Weil es doch etliche Baustellen in der Gegend gab und so ergab sich eine gewisse Kreativität, wie die Teilnehmer zum Startpunkt kamen.

Vom Startpunkt ging es dann auf die knapp 12 km lange Strecke. Gegen den Uhrzeigersinn liefen wir durch Wald und offene Landschaften. Die Temperatur war angenehm, nur der Wind ziemlich stark. Deshalb ergaben sich variable Kleidungskombinationen. Je nachdem ob man im Wald im Schatten war oder auf einem Grasweg in der Sonne im Windschatten lief oder auch mal im Wind stand.

Das ergab die eine oder andere Föhn-Frisur. Ganz ohne Föhn!

Der Wanderweg teilt einen Steinbruch in zwei Teile, führt an einem kleinen Weiher vorbei und berührt den Ortsrand von Ohmes.

Von dort führt er durch eine offene Landschaft und dann wieder durch Wald zurück nach Ruhlkirchen.

Die Rückreise von Ruhlkirchen verlief dann weniger kreativ. Man war sich über den besten Weg zur Rückreise einig. Es ging per Auto noch zu einer Einkehr, die die Wanderung abschloss.

 

Pfingstgriewebacken am VHC-Dreieck

Eine alte, inzwischen selten gewordene Tradition ist das Pfingstgriewebacken am Dienstag nach Pfingsten. Fast schon Tradition war es auch, dass es doch mindestens mal einen kurzen Schauer gibt, wenn wir dort zusammen sitzen.

Dieses Jahr kümmerte sich das Wetter nicht um alte Traditionen und auch unter den schattigen Bäumen war es angenehm warm.

Auch nicht traditionell ist die Dekoration in der Pfanne im folgenden Bild.

Man muss es aber auch nicht übertreiben mit der Tradition. Neben den Bratpfannen gab es auch das eine oder andere Würstchen oder Steak auf dem Grill.

Der VHC Ulrichstein wanderte vom Sandstein zum Basalt auf dem SaBa Weg

Herbstein/Stockhausen – Bei bestem Wanderwetter machten sich am 03.05.2026 zahlreiche Naturfreunde auf den Weg zu einer abwechslungsreichen Rundtour rund um Stockhausen. Ausgangspunkt der Wanderung war der Campus am Park, von wo aus die Gruppe gut gelaunt in Richtung Hubertuskapelle aufbrach.

Hubertuskapelle

Der erste Abschnitt führte durch ruhige Waldpassagen und bot bereits erste schöne Ausblicke auf die umliegende Landschaft. An der idyllisch gelegenen Hubertuskapelle legten die Wandernden eine kurze Pause ein, bevor es weiter zum Mausoleum Conradsruhe ging. Dieses historisch bedeutsame Bauwerk, eingebettet in die Natur, beeindruckte die Teilnehmenden nicht nur durch seine Architektur, sondern auch durch die besondere Atmosphäre des Ortes.

Conradsruhe

Anschließend führte die Tour über den Sabaweg  in Richtung Schadges. Der 2km lange Weg ist abwechslungsreich und ändert stetig die Beschaffenheit durch begleitende Bachläufe, natürliche Begrenzungen, markante Übergänge und sanfte Steigungen. Nah- und Weitblicke bestimmen die Atmosphäre des Weges. Unterhalb des vulkanischen Reißberges stößt man auf die Riedesel´schen Basaltmauern, geht an uralten Eichen vorbei und erreicht den um 100 m höher gelegenen Weiler Schadges, der wegen der besonderen Lage auch das „Nizza“ des Vogelsberges genannt wird.

Einheimische Künstler und Handwerker haben entlang des SaBa-Weges an 12 herausragenden Punkten, die dort vorhandenen Energien durch Skulpturen, Bauwerken und Installationen verstärkt und in geologische, landschaftliche, kulturelle und bauliche Zusammenhänge eingebettet. Neben Verweilplätzen wie Weidenkuppel, Grenzbank und Sitzblöcke markieren andere Objekte wichtige Kreuzungspunkte, herrliche Blicke und viel Geheimnisvolles.

Kunsthandwerk

Auf dem parallel verlaufenden Rückweg kann man an einem schön angelegten Rastplatz eine kurze Pause einlegen.

Doch damit war die Tour noch nicht beendet: Zum Abschluss stand eine kleine Zusatzrunde auf dem Kirchberg auf dem Programm. Dabei führte der Weg durch den Schlosspark, auch am Geburtshaus von Ferdinand Briegleb vorbei, dem Dichter unseres Vogelsbergliedes, was bei vielen Teilnehmenden auf besonderes Interesse stieß.

Schlosspark und Brieglebtafel

Nach ca. 10 Kilometern und vielen Eindrücken endete die Wanderung schließlich wieder in Stockhausen. Die Organisatoren zeigten sich zufrieden mit der gelungenen Tour, die Naturerlebnis, Bewegung und regionale Geschichte auf gelungene Weise miteinander verband.

Naturtour Nidda-Eichelsdorf am 12. April 2026

Mit „Natur“ wirbt so mancher Wanderweg. Besonders viel Mühe, den Wanderern die Natur nahe zu bringen, hat man sich bei der Naturtour Nidda-Eichelsdorf gegeben!

So wie auf dem ersten Bild besteht der überwiegende Teil der Strecke aus Pfaden, die an Wegen entlang führen oder quer durch Wälder. Wir folgten der Ausschilderung, die auch wirklich vorbildlich ist. Dass wir dann doch mal einen Abzweig verpassten, muss an den angeregten Gesprächen gelegen haben, die zu einer Wanderung ja auch dazu gehören.

Auch wenn der Frühling schon die ersten Blüten und Blätter zeigte, war es im Wald noch sehr licht. Die Tour ist sicherlich auch im Hochsommer interessant, wenn es im Wald kühl ist. Und wem es dann noch zu warm ist, der kann ja statt des Steges einfach direkt durchs Wasser laufen. An unserem Wandertag war das Wetter zwar besser als angekündigt, aber der Steg war doch die bessere Alternative.

Neben Wiesen und Wäldern gab es auch mehrere Teiche und damit noch ein wenig mehr landschaftliche und biologische Vielfalt am Rande des Vogelsberges.

Felsen durften natürlich auch nicht fehlen. Bären waren aber keine zu sehen.

Nach einer längeren Strecke durch Wald bot sich ein Weitblick auf Schmitten und Umgebung. Von dort ging es dann auch langsam abwärts Richtung Eichelsdorf.

Kurz vor dem Ende der Tour fanden wir dann noch eine Höhle der besonderen Art. Die Hopfenhöhle bot durstigen Wanderern eine Abkühlung. Durch den Aufbau der Höhle bleiben die Getränke sicherlich lange kalt. Da es an diesem Tag aber nicht so warm war, nahmen wir das Angebot nicht wahr.

Amanaburchtour am 15. März 2026

Amanaburch? Was ist das?

Die Ohm hieß mal Amana und die schon seit der Zeit der Kelten existierende Siedlung auf dem Vulkanschlot war dann die Burg über der Amana: Amanaburch.

Amöneburg auf dem weithin sichtbaren Vulkankegel lockte zu einer Wanderung. Knapp über 10 km lang, führt die Tour vor allem durch die Natur. Die Stadt selbst wird nicht betreten und bleibt mit der Stadtmauer nur Kulisse.

Wir folgten den blauen Schildern mit dem großen A von unserem Startpunkt, der Brücker Mühle, aus.

Die Tour führt erst mal durch das Flachland und von der Amöneburg weg. Und zeigt vielfältige Landschaften. Sumpfgebiete mit Wasserbüffeln, die sich in dieser Gegend wohl fühlen, als wären sie irgendwo in Asien.

Von Asien ging es nach Holland. Zu Wiesen, die mittels Gräben und Kanälen trocken gehalten werden.

Dann ging es in die „Bergwelt“. Durch Ziegengehege und über Serpentinen erklommen wir den Nebenschlot, den kleineren Berg der Amöneburg.

Dann weiter hoch zu den noch gut erhaltenen Stadtmauern. Aber wie schon erwähnt, nicht in die Stadt sondern an der Mauer im Halbkreis um die Stadt. Hier an der Stadtmauer gab es auch schon die ersten blühenden Blumen als ersten Gruß des Frühlings.

In Serpentinen ging es dann auch wieder den Berg hinunter. Mit Blick auf die Lahnberge.

Als weitere Attraktion fanden wir das Waschbad. Bonifatius soll hier schon getauft haben. Später wurde es zum Wäsche waschen genutzt. Gut vorstellbar, dass das Wasser auf dem Berg in früheren Zeiten immer mal knapp war.

Heute könnte es auch als Kneipp-Becken genutzt werden, wobei wir keine Abkühlung brauchten. Die ca. 7 Grad, bei denen wir wanderten, waren genau richtig.

Oben bei der Stadtmauer gab es ein Lindau-Tor. Wir überlegten, ob das nicht ein wenig weit ist nach Lindau am Bodensee, um ein Tor so zu benennen. Die Lösung gab es dann bei der Lindaukapelle. Die an den Ort Lindau erinnert, den es nicht mehr gibt.

Nachdem die Runde vollendet war, kehten wir in die urige Brücker Mühle ein. Welche zusammen mit der vielleicht namensgebenden uralten Brücke schön an der Ohm gelegen ist.

Neujahrswanderung am 1. Januar 2026

Alle Jahre wieder gibt es die Neujahrswanderung des VHC Ulrichstein und alle Jahre wieder will das Wetter wohl testen, ob wir auch wetterfest sind.

So gab es an diesem Neujahrstag nicht nur starken Wind, was es im Vogelsberg ja öfter gibt. Es war auch noch sehr kalt. Leider war der Windmesser nicht dabei, der neben dem Wind auch den Windchill angibt. Laut Wetterbericht waren es -3,5 Grad und 30 km/h. Woraus sich eine Windchill-Temperatur von -10 bis -13 Grad ergibt. Das merkte man besonders auf den Passagen, auf denen es keinen Windschutz Richtung Westen gab. Da freut man sich doch, wo Bäume und Hecken stehen und merkt, wie gut sie als Windschutz sind. 

Die Runde war noch keine 6 km lang, aber man muss es ja auch nicht gleich übertreiben mit den Guten Vorsätzen.

Das Hauptziel der Wanderung war auch gar nicht so weit. Der Wanderweg führte an der Baumpflanzung vorbei, die der VHC Ulrichstein ins Leben gerufen und finanziert hatte. Hier wurde das Gruppenbild gemacht.

Auf dem Rückweg nach Ulrichstein kam der Wind dann von vorne. Positiv betrachtet fördert das die Durchblutung. Aber ich glaube die Wanderer waren ganz zufrieden, dass der Wind vorbei war, als sie dann bei Kaffee und Berlinern im Zollhaus saßen.

Jubiläum zur 40-jährigen Wiederbeleben des VHC Ulrichstein

Am 15. November 2025 war es soweit. Das lange geplante Jubiläum zur 40-jährigen Wiederbeleben des VHC Ulrichstein sollte stattfinden.

Es gab sogar eine extra Team, das die geschmackvolle Dekoration übernahm.

Dekoration

 

Ein wichtiger Bestandteil des Jubiläums war der Rückblick von Klaus-Dieter Semmler auf die 40 Jahre seit der VHC Ulrichstein wieder wach geküsst wurde. In dieser Zeit ist viel passiert und so gab es viel zu berichten. Unterstützt wurde der Bericht durch Bilder auf der Leinwand. So wurden die Ereignisse ein wenig plastischer und und so manche Erinnung an frühere Zeiten belebt.

In einem weiteren Vortrag mit Bilder berichtete Lothar Kitz über die Ausflüge der jüngeren Vergangenheit.

Publikum

Prominenz

Der Musiker Jochen Rudolph untermalte die Veranstaltung mit seiner Mundart-Musik, die mit zeitlosen Rock-Melodien auch zur Stimmung beitrug.

Musiker Jochen Rudolph

Ehrungen gab es natürlich auch. Für 40 Jahre Mitgliedschaft und auch für 40 Jahre Berichterstattung über den VHC Ulrichstein.

Ehrungen

Die Feierlichkeiten gingen noch bis tief in die Nacht und manch einer wußte vielleicht nur noch so ungefähr, wann und wie er nach Hause gekommen war.

Ein gelungenes Fest also!

Letzte Wanderung des Jahres 2025: Fernblicktour Lautertal

Die Fernblicktour Lautertal ist eigentlich 16 km lang. Ziemlich lang für diese Jahreszeit. Wenn die Wanderschuhe doch nicht huntertprozentig dicht sind auf den Graswegen, läuft sich der Rest des Weges sehr unschön. Und dunkel wird es in dieser Jahreszeit auch schon recht früh.

Deshalb wurde die Strecke ein wenig eingekürzt, so dass dann noch 12,3 km auf dem Plan standen. Ein paar Ecken wurden abgekürzt aber die meiste Zeit folgten wir den blauen Schildern mit dem Fernglas.

Die Aufforderung in der Einladung, passendes Schuhwerk für Graswege mitzubringen, verschreckt schon mal den einen oder anderen Wanderer. Der Wetterbericht, der für den Nachmittag Regen vorraus sagte, sicherlich auch. Trotzdem fanden sich 8 Wanderer und ein Vierbeiner, die dem Wetter trotzen wollten. Es gab unterwegs aber auch andere Vierbeiner, denen das Wetter ziemlich egal zu sein schien.

Der Fernblick, mit dem die Tour wirbt, war an diesem Tag eher mau. Neben den Bänken, die so aufgestellt sind, dass man den Fernblick genießen kann, gab es aber auch Kunstwerke am Weg, die nicht zu übersehen waren.

Unterwegs fand sich auch eine Tafel, die diesen Wanderweg und weitere Wanderwege darstellte, auf einen Naturlehrpfad hinwies und auf wo man auf der Karte sehen konnte, dass die Tour auch gut Fünf-Orte-Tour heißen könnte.

Der Hopfmannsfelder Galgen war dann auch noch eine der Attraktionen auf dieser Tour.

Danach wurden die Wolken dunkler und die Schritte von manchem Wanderer vielleicht ein wenig schneller. Aber auch diese Wolken zogen vorbei und entgegen der Vorhersage blieben alle Wanderer trocken und kamen wieder wohlbehalten zum Ausgangspunkt der Wanderung zurück. Nach der Wanderung gab es noch eine Einkehr im Zollhaus.

Traditionelle Rhönwanderung des VHC Ulrichstein am 3.10.2025

Rundtour in der Rhön, Lothar- Mai Haus

Pünktlich um 9:30 Uhr trafen sich 10 Wanderer am Zollhaus in Ulrichstein zum Start in die Rhön. Die Anfahrt zum Lothar- Mai Haus wurde mit 3 PKW´s zügig absolviert, so dass die Wanderung etwas vor der geplanten Zeit starten konnte.

Unsere Wanderung beginnt am Lothar-Mai-Haus, einem beliebten Ausgangspunkt für Touren in der Rhön. Von dort aus folgen wir dem Weg bergauf/bergab  in Richtung Milseburgstube. Schon auf den ersten Kilometern eröffnet sich der Blick auf die charakteristische Landschaft: Sanfte Hügel, lichte Wälder und weite Wiesenflächen, die das Rhöngebirge so besonders machen.


Das Land der offenen Fernen

Nach einem kurzen Stück passieren wir die Milseburgstube und  kurz vor Danzwiesen biegen wir auf einen idyllischen Wiesenpfad ab. Hier wird die Wanderung besonders reizvoll,  die Natur zeigt sich nah und unverfälscht.


Die Milseburg

Der Pfad führt uns weiter in Richtung Rupsroth, wo wir schließlich auf den Milseburgradweg stoßen. Dieser frühere Bahntrassenweg ist heute eine beliebte Strecke für Radfahrer und Wanderer gleichermaßen. Wir folgen ihm ein Stück und genießen den komfortablen, ebenen Verlauf. An Liebhards vorbei erreichen wir schließlich Eckweisbach, ein ruhiges Rhöndorf, das mit Fachwerkhäusern und seiner beschaulichen Lage zum Verweilen einlädt.


Blick auf die Wasserkuppe

Von dort führt uns der Weg weiter nach Harbach, hier laden Bänke zu einem kühlen Schluck aus der Trinkflasche und zu einer letzten Verschnaufpause ein, bei der wir einen letzten Blick auf die offenen Landschaften der Rhön werfen können.


Verschnaufpause, die Letzte


Harbacher Geläut


Naturdenkmal


Gartenweisheit

Das letzte Wegstück bringt uns wieder zum Ausgangspunkt. Leicht erschöpft, aber mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck, endet die Rundtour dort, wo sie begann.

Die anschließende Einkehr und das Eis auf der Heimfahrt brachte die verbrauchte Energie wieder mehr als zurück.


Lothar- Mai Haus

Schwalm-Musel-Tour

Auch wenn diese Bank erst im späteren Verlauf der Wanderung zu einer Rast einlud, stellen wir das Motto der Bank vorne an.

Wir waren auf der Schwalm-Musel-Tour wirklich gewesen! Wenn auch nicht mit so vielen Wanderern, wie man bei diesem schönen Wetter eigentlich hätte erwarten können.

Neben dieser Bank bietet die Tour weitere Attraktionen wie z.B. das Grenzstein-Lapidarium. Also eine Sammlung von Grenzsteinen.

 

Wo Wasser ist und das von der Musel und der Schwalm, da gibt es natürlich auch alle Sorten von Brücken und Überquerungshilfen. Auch eine Attraktion dieser Wanderung.

 

Ansonsten ist das  Schwalmtal verglichen mit den Tälern auf der Westseite des Vogelsbergs nicht so tief eingeschnitten und so kommen auf knapp über 10 km Wanderstrecke nur 180 Höhenmeter, die zu überwinden sind. Was wirklich nicht schwer ist. Im Schwalmtal gibt es viele Orte, die zum Teil durchwandert werden oder zumindest von der Strecke aus zu sehen sind. Das folgende Bild zeigt das breite Tal der Schwalm, Renzendorf und Brauerschwend und das Bilderbuchwetter bei unserer Wanderung.

Verschlungene Wege durch den Wald sind immer eine Besonderheit, noch dazu, wenn es ein historischer Weg ist. Und wenn dann noch eine Ausstellung verschiedener Nistkästen dazu kommt, ist das schon wieder eine Sehenswürdigkeit.

Bei so vielen Sehenswürdigkeiten kann man schon mal hungrig werden und der Hunger wurde dann bei der anschließenden Einkehr gestillt. Dabei wurde nicht nur jeder satt. Mancher ließ sich noch einen Teil des Essens einpacken.

Drei-Seen-Tour Mooser Seenplatte

Im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn, das ist hier die Frage! So oder so ähnlich hat es Hamlet formuliert.

Es ging aber auch anders. Beim Niedermooser See gibt es eine Stelle, bei der sich der Rundweg fast selbst begegnet und so kann man aus dem Rundkurs eine Acht machen. Wo man dann schon mal anderen Wanderern begegnet, die den Rundkurs laufen.

So liefen am 10. August 2025 die meisten der 15 Wander und zwei Vierbeiner eine Acht.

Die drei Seen der Seenplatte sind sehr verschieden. Startpunkt war der Campingplatz beim Nieder-Mooser See. Mit dem großen Campingplatz und dem schönen Wetter war viel los am und auf dem Wasser. Mit entsprechender Geräuschkulisse.

Der Rothenbachteich wirkt dagegen sehr ruhig und naturbelassen und fast ein wenig vergessen .

Der Ober-Mooser Teich ist ein Naturschutzgebiet und ein Paradies für Vögel und solche, die sie beobachten wollen. Die Walter Kreß Hütte bietet dazu eine gute Gelegenheit.

Ungefähr die Hälfte der Wanderstrecke geht durch Wald, wo man sich dann im Schatten abkühlen konnte.

Es waren zwar nur 21 Grad, aber die Sonne hatte ordentlich Kraft auf den Freiflächen die die andere Häfte der Strecke ausmachten.

Vom Fazit her könnte man also sagen, dass es eine sehr abwechslungsreiche Strecke ist, Mit Wald und Wiesen und ganz unterschiedlichen Seen und ganz verschiedenen Varianten, wie man die Strecke laufen kann.

Sonntag, 13.07.2025 „Tour der Natur“ Bad Salzschlirf

Bei bestem Wanderwetter brachen 17 Wanderer und ein Vierbeiner auf, den Premiumwanderweg um Bad Salzschlirf in Angriff zu nehmen.
Ein rotes N auf weißem Grund leitete uns auf dieser „Tour de Natur“ rund um den Kurort Bad Salzschlirf im Schlitzerland. Startpunkt dieser Hessen-Extratour ist der Kurpark in Bad Salzschlirf. Es geht zunächst ein Stück die Bahnhofstraße entlang bis zum Ortsende. Nach überqueren der Lauter gelangen wir auf der anderen Seite zum Aufstieg auf den Weihersberg mit seinem Sonnenobservatorium auf der Koppe (349m). Von hier aus hat man einen herrlichen Fernblick auf Rhön und Vogelsberg. Weiter führt die Tour um den Weihersberg herum, auf dem Anton-Möller-Weg zurück nach Bad Salzschlirf. Hier trennten sich 5 Wanderer von dem Rest der Gruppe. Die Anderen passierten die Bahnlinie und marschierten am Hang des Söderbergs (360m) entlang südostwärts. Die Tour de Natur folgt dem alten Grenzweg zwischen dem Landkreis Fulda und dem Vogelsbergkreis. Hier bieten sich dem Wanderer immer wieder schöne Blicke auf Wartenberg im Vogelsberg. Der Weg führt nun weiter bergauf/bergab durch ein weitläufiges Waldgebiet am Söderberg. Nach dem erneuten Queren der Bahnlinie über eine Brücke, leitet der Wanderweg zurück in den Kurpark Bad Salzschlirf. Die Wanderer ließen es sich nach der Tour in der Gaststätte „Am Ried“ in Bad Salzschlirf schmecken.

Kurze Rast nach dem Aufstieg zum Söderberg

Pfingstgriewebacken am VHC-Dreieck

Wie jedes Jahr, so traf man sich auch an diesem Pfingstdienstag, dem 10. Juni am VHC-Dreieck.

Das Feuer loderte, Getränke wurden bereitgestellt und ansonsten brachte jeder mit, was er essen wollte.

Traditionell ist das Ei und Speck, hier auch noch etwas verfeinert.

Steaks und Würstchen gingen aber auch. Und aus den Marshmallows kann man auch ganz leckeren Nachtisch zaubern.

Obwohl der Wetterbericht keinen Regen anzeigte, gab es ein paar Tropfen. Aber das hat schon Tradition und diesmal war es kaum erwähnenswert.

Bericht zum Ausflug nach Schlitz am Samstag dem 7. Juni

Sehr unterhaltsam! Das müsste fünfmal unterstrichen werden. Oder man fragt sich:“wann hab ich das letzte Mal so viel gelacht?“

Aber der Reihe nach…
Am Samstag dem 7. Juni stand ein Bus vor dem Zollhaus und die Teilnehmer vom VHC Ulrichstein stiegen ein. Leider kamen nicht alle mit, die sich angemeldet hatten. Die haben viel verpasst!
Mit dem Bus ging es nach Schlitz.
Eine Treppe hoch und am Hinterturm vorbei, nahm uns der Stadt- und Nachtwächter Hagen in Empfang. Er war nicht nur wie ein Stadt- und Nachtwächter gekleidet, er hatte auch Horn und Schwert dabei. Ungewöhnlich war aber der Gürtel, in den hochprozentige große Flaschen gesteckt wurden.
Ungewöhnlich war auch die Ausrüstung, die die Teilnehmer dann bekamen. Ein Henkelschnapsglas an einer Schnur, das Kennzeichen, dass man zu der Gruppe gehörte, kann man ja noch verstehen. Aber eine Umhängetasche gefüllt mit Bierflaschen?
Wir liefen dann durch die Altstadt von Schlitz. Vorbei an dem Rathaus, zu dem immer wieder mal ein Haus hinzugeführt wurde und stellten uns beim Burgmuseum mal unter, weil gerade mal ein wenig Regen durchzog. Hagen erzählte von der Stadtgeschichte, angefangen mit der ersten Erwähnung 812.

Hagen erzählte aber nicht nur, er stellte auch Fragen. Das macht die Sache natürlich unterhaltsamer. Besonders für den, der am schnellsten die Antwort hatte. Der bekam entweder einen Gold-Schoko-Taler oder ein Getränk. Aber auch die, die nicht so viel wußten oder zu langsam beim Raten waren, mussten nicht verdursten. Regelmäßig wurden Getränke für alle serviert.

Damit das Hochprozentige nicht zu schwer im Magen liegt, griff dann jeder auch mal auf Anweisung und mit einer Erklärung, um was für ein Bier es sich handelt und welchen Bezug es zur Burgenstadt hat, in seine Umhängetasche.

Ein Gruppenfoto musste zwischendurch natürlich auch sein. Aber Hagen, der schlimme Finger, versteckte sich wohl vor der Kamera. Oder so…

Von der strengen Bestrafung im Mittelalter wurde auch berichtet und damit das anschaulicher war, auch gleich praktiziert. Um die Persönlichkeitsrechte der Beteiligten zu waren, wurden die Gesichter unkenntlich gemacht.

Gegen 18 Uhr gab es dann mal was zu Essen. Eine Art Salzekuchen. War nur leider recht wenig für die Gruppe, so dass nicht überall genug Essen ankam. Und bei dem vielen Alkohol war Essen wichtig.

Nach dieser kleinen Mahlzeit ging es weiter. Unser Ziel war die Schlitzer Destillerie.

Wie man sieht, war schon nicht mehr jeder in der Lage, das Haarnetz richtig anzuziehen. Das war natürlich nur ein Spaß! Wer jetzt schon nicht mehr wußte, wie man ein Haarnetz aufsetzt, hätte den Abend sowieso nicht überlebt.

In der Destillerie selbst sollten keine Bilder gemacht werden. Eine Dame führe uns geduldig durch die verschiedenen Stationen.
Danach gab es dann eine längere Verköstigung mit den Produkten der Destillerie. Und da gab es viele Sorten, die natürlich alle probiert werden wollten. Die eine oder andere Flasche oder gar ein ganzer Karton wurden dann auch gekauft. Es hatte wohl gut geschmeckt!

Kurz vor 8 wurden wir dann aus der Destille gekehrt. Es ging weiter in das Restaurant, bei dem das Abendessen geplant war. Auch dort gab es noch das eine oder andere Getränk zur Auswahl. Nur das Abendessen ließ auf sich warten. Obwohl alle schon Tage vorher ihre Bestellung abgeben mussten. So kam das Essen erst gegen 21 Uhr, was viel zu spät war. Im Restaurant wurden nicht mehr viele Bilder gemacht. Was vielleicht auch gut so war. Oder, Shakespeare zitierend:“Der Rest ist Schweigen.“

Unser Busfahrer Ralf brachte uns wieder gut nach Ulrichstein und bis die Letzten zuhause waren, war es dann auch schon Mitternacht.

Waldtour mit Start und Ziel bei der Hardtmühle

Bei schönem Wetter ging es vom Zollhaus Ulrichstein zur Hardtmühle in der Nähe von Eifa. Dort begann die Wanderung und da man schon die Essens-Düfte in der Nase hatte, war die Motivation groß, die Strecke zügig zurück zu legen.

Wegen vieler Termine gingen diesmal nur 10 Wanderer an den Start.

Der erste Teil der Strecke ging durch schöne Wälder. Neben dem Wanderweg die Eifa. Dann ging es in eine offene Landschaft und der Weg führte uns nach Rainrod.

Nach einer kleinen Rast in Rainrod ging es weiter. Das gewundene S auf den Wanderschildern ist das Symbol für verschiedene Wanderwege. Man muss also schon wissen, welchem Weg man folgen sollte. Oder man hat einen elektronischen Helfer dabei.

Gab es bei der letzten Wanderung schon blühende Obstbäume, so gab es jetzt überall Blüten. Blühende Hecken. Flieder in verschiedenen Farben…

… und auch viele blühende Bäume. In dieser Gegend scheint es noch viele Kastanien zu geben. Und auch sonst viele mächtige Bäume.

Kurz vor Ende der Wanderung gab es ein Hinweis-Schild auf das Geotop Geldkopf. Leider scheint das Geotop selbst nicht ausgeschildert zu sein.

Nach dem Ende der Wanderung dann die Einkehr, bei der jeder satt wurde. Schöner Ausklang einer schönen Wanderung!

Geotour Felsenmeer am 6. April 2025

Wer sich auf die Geotour Felsenmeer begibt, sollte kein Felsenmeer à la Odenwald erwarten. Der Vogelsberg besteht ja schließlich aus Basalt und nicht aus Granit.
Aber es gibt viele interessante Dinge zu sehen auf dieser nur 7 km lange Tour.
Das können die 18 Personen und zwei vierbeinigen Persönlichkeiten sicher bestätigen, die sich am Sonntag, dem 6. April 2025, auf die Getour begaben.
Vorbildlich waren die Schilder, die an vielen Stellen erklärten, was man sieht und was es Besonderes gibt.
So z.B. auch die Kirschbäume und andere Obstbäume, die bei unserer Tour aber noch nicht so intensiv blühten, wie auf dem Bild. 

Aber es war eine schöne Landschaft, in der man hier unterwegs war.

Ein Highlight der Tour ist sicherlich der Steinbruch zwischen Ober- und Nieder-Ofleiden. Es ist der größte Basaltsteinbruch Europas! 

Der Aussichtspunkt über dem Steinbruch lud auch zu einem Gruppenbild ein. 

Weiter ging es dann zum Geotop „Dicke Steine“, dem Geotop des Jahres 2018. Mit Schutzhütte und Teich dabei. 

Danach ging es dann durch eine Schlucht, dem eigentlichen Felsenmeer. Leider gibt es davon kein Bild. Aber es ist auch schwer ein Bild in der Schlucht zu machen, das die Faszination der Natur gebührend darstellt.

Danach ging es über Freiflächen mit einer guten Weitsicht. Sogar die neueröffneten Autobahn A49 konnte man sehen!

Noch besser war die Weitsicht bei dem Aussichtsturm „Flugwache“, der um 1905 vom Homberger Wanderverein errichtet und später tatsächlich für Flugbeobachtungen genutzt wurde. Auch wenn der Turm gar nicht hoch war, gab es eine fast uneingeschränkte Rundumsicht, die nur von ein paar Bäumen gestört wurde. 

Von dem Turm war es auch nicht mehr weit zum Start- und Zielpunkt.
Nach dem Ende der Wanderung gab es noch eine nette Einkehr in Homberg/Ohm.

Wanderung Hausbergturm am 16. März 2025

Kurzfristig wurde der Termin für diese Wanderung von April auf März verlegt. In der Wetterau ist es in dieser Jahreszeit doch oft wärmer als im Vogelsberg und Butzbach scheint sowieso ein extra Abo für Sonnenschein zu haben.

Es fanden sich 15 Wanderbegeisterte beim Schrenzerbad in Butzbach ein. Geworben wurde mit einer Wanderung auf den Spuren von Kelten und Römern und es ging auch gleich mit den Römern los. Direkt am Startpunkt stand ein Limes-Turm. Ungewöhnlich die Bauweise als Fachwerk-Turm.

Dann noch eine Palisade. War die in der richtigen Richtung? Aber ja, Butzbach lag im römischen Reich, der Hausberg nicht.
Also verließen wir das römische Reich auf schmalen Wanderpfaden, die durch den Wald führten. Beim Forsthaus querten wir eine Landstraße. Danach gab es einen breiteren Weg, von dem wir aber bald wieder abzweigten.

Die Strecke war nicht anspruchslos. Bei den schmalen Pfaden muss man schon schauen, wo man hin tritt und ab und zu gab es matschige Stellen, wo Wasser über den Weg lief. Es ging Richtung Oes. Danach wurde es ein wenig steiler. Wir liefen hoch zum Hausbergturm.

Unterwegs gab es Schautafeln, die auf die Ringwälle um den Hausberg hinwiesen. Der Hausberg und der benachbarte Brüler Berg waren zur Zeit der Kelten mit den typisch keltischen Mauern aus Stein und Holz geschützt. Da das Holz die Zeiten nicht überdauert hat, sieht man von den keltischen Mauern heute nur noch Steinaufschüttungen.
Oben auf dem Berg dann der Hausbergturm. Der Turm ist 23 Meter hoch und bietet einen Ausblick in alle Richtungen. Im näheren Umkreis gibt es nichts, was höher ist.

Es war zwar ein sonniger Tag und bei dem frischen Wind hätte man auch auf eine tolle Weitsicht hoffen können, es war aber doch recht dunstig. Auf dem Turm gibt es Schilder, die erklären was man alles sieht. Sogar der Windpark Ulrichstein wurde angezeigt. Aber davon war nichts zu sehen. Es war schon schwierig, das Wetterauer Tintenfass, die Burg Münzenberg zu finden.

Vom Berg runter ging es dann nochmals über Trampelpfade, bevor wir wieder auf breitere Wege kamen.

Nächstes Ziel war das Kleinkastells Hunnenkirchhof, von dem es nur noch Bodenfundamente gibt. Damit waren wir nun wieder am Römischen Reich angekommen. Auch der Limes war hier sichtbar. An Hausen vorbei ging es wieder durch Wald und unser Weg führte uns dann nicht nur zum Limes, sondern sogar auf den Limes.

Auf einem über 1800 Jahre alten Bauwerk, das einst die Wetterau, die Kornkammer der Römer, schützen sollte, liefen wir nun zurück zu unserem Ausgangspunkt. Im Anschluss gab es eine Einkehr, wo noch gesellige Stunden verbracht wurden.