Herbstein/Stockhausen – Bei bestem Wanderwetter machten sich am 03.05.2026 zahlreiche Naturfreunde auf den Weg zu einer abwechslungsreichen Rundtour rund um Stockhausen. Ausgangspunkt der Wanderung war der Campus am Park, von wo aus die Gruppe gut gelaunt in Richtung Hubertuskapelle aufbrach.

Hubertuskapelle
Der erste Abschnitt führte durch ruhige Waldpassagen und bot bereits erste schöne Ausblicke auf die umliegende Landschaft. An der idyllisch gelegenen Hubertuskapelle legten die Wandernden eine kurze Pause ein, bevor es weiter zum Mausoleum Conradsruhe ging. Dieses historisch bedeutsame Bauwerk, eingebettet in die Natur, beeindruckte die Teilnehmenden nicht nur durch seine Architektur, sondern auch durch die besondere Atmosphäre des Ortes.


Conradsruhe
Anschließend führte die Tour über den Sabaweg in Richtung Schadges. Der 2km lange Weg ist abwechslungsreich und ändert stetig die Beschaffenheit durch begleitende Bachläufe, natürliche Begrenzungen, markante Übergänge und sanfte Steigungen. Nah- und Weitblicke bestimmen die Atmosphäre des Weges. Unterhalb des vulkanischen Reißberges stößt man auf die Riedesel´schen Basaltmauern, geht an uralten Eichen vorbei und erreicht den um 100 m höher gelegenen Weiler Schadges, der wegen der besonderen Lage auch das „Nizza“ des Vogelsberges genannt wird.
Einheimische Künstler und Handwerker haben entlang des SaBa-Weges an 12 herausragenden Punkten, die dort vorhandenen Energien durch Skulpturen, Bauwerken und Installationen verstärkt und in geologische, landschaftliche, kulturelle und bauliche Zusammenhänge eingebettet. Neben Verweilplätzen wie Weidenkuppel, Grenzbank und Sitzblöcke markieren andere Objekte wichtige Kreuzungspunkte, herrliche Blicke und viel Geheimnisvolles.



Kunsthandwerk
Auf dem parallel verlaufenden Rückweg kann man an einem schön angelegten Rastplatz eine kurze Pause einlegen.
Doch damit war die Tour noch nicht beendet: Zum Abschluss stand eine kleine Zusatzrunde auf dem Kirchberg auf dem Programm. Dabei führte der Weg durch den Schlosspark, auch am Geburtshaus von Ferdinand Briegleb vorbei, dem Dichter unseres Vogelsbergliedes, was bei vielen Teilnehmenden auf besonderes Interesse stieß.


Schlosspark und Brieglebtafel
Nach ca. 10 Kilometern und vielen Eindrücken endete die Wanderung schließlich wieder in Stockhausen. Die Organisatoren zeigten sich zufrieden mit der gelungenen Tour, die Naturerlebnis, Bewegung und regionale Geschichte auf gelungene Weise miteinander verband.
