Mal eine ganz andere Wanderung! Kein Rundkurs wie sonst üblich und diesmal mit einem Wanderführer, der nicht dem VHC Ulrichstein angehört. Die Wanderung wurde von Niclas Meyer, dem Vorsitzenden des VHC Stockheim geführt.
Anderswo gibt es Leih-Fahrräder, in Stockheim kann man sich Wanderstöcke ausleihen. Ob die auch zurück gebracht werden?

Die Wanderstrecke führte quer zu den Flusstälern und damit sammelten sich viele Höhenmeter an. In Verbindung mit der angekündigten Streckenlänge von 14,8 km und dem Wetterbericht, der Dauerregen vorhersagte, fanden sich nur 7 unverzagte Wanderer vom VHC Ulrichstein in Stockheim ein.
Aber das Wetter meinte es gut mit uns. Bestenfalls kurzer Nieselregen, während anderswo schon Dauerregen war. Zu uns kam der Regen erst, als wir schon trocken an der Ronneburg angekommen waren. Und durch die Scheiben des Rittersaals dem Regen zuschauen konnten.
Aber so weit waren wir ja noch nicht. Erst mal ging es über den ersten Bergrücken. Aber nicht ganz über den Glauberg, das wären noch deutlich mehr Höhenmeter gewesen. Vom nächsten Hügel hatte man dann eine schöne Aussicht nach Büdingen. Und zum Museum am Glauberg.

Der Hügel selbst war auch interessant. Vulkanischen Ursprungs, ein Ausläufer des Vogelsbergs. Man kam sich vor, als würde man mitten im Vulkan-Krater stehen.

Hinter dem Hügel kam Düdelsheim. Nach Düdelsheim dann wieder eine längere Steigung durch den Wald. Die Wanderer wurden mit einer Rast am höchsten Punkt belohnt. Danach ging es wieder bergab in das nächste Tal. Der Wanderweg führte uns nach Calbach und dann wieder bergauf in den nächsten Wald.

Und über den nächsten Bergrücken wieder bergab nach Diebach am Haag. Als wir auf dem Weg dorthin aus dem Wald kamen, hatten wir dann schon unser Ziel vor Augen. Die Ronneburg war weithin sichtbar. Auch wenn es noch ein paar Kilometer bis dahin waren. Und noch ein letzeter Anstieg kam.

War der letzte Anstieg nun weniger hoch oder doch höher als der Ulrichsteiner Schlossberg? Die Meinungen gingen da auseinander. Es dauerte ein wenig, bis alle oben waren und dann mussten ja auch noch Fahrzeuge nachgeholt werden, für die Rückfahrt. Aber die Wanderung war geschafft und was eigentlich nach einem Marsch im Regen ausgesehen hatte, war dann doch eher T-Shirt-Wetter geworden. Kurz vorm Ziel zeigte sich noch die Sonne, bevor dann das schlechte Wetter auch die Ronneburg erreichte. 
Der Dauerregen hielt auch noch bei der Heimfahrt an, aber wir kamen alle wohlbehalten wieder in den Hohen Vogelsberg zurück.
