Wenn Engel reisen,… klappt auch nicht immer alles.
Am Samstag, dem 19. September machte der VHC Ulrichstein einen Ausflug zur Attahöhle und zum Biggesee.
Früh ging es mit dem modernen Reisebus los nach Westen. Vorbei an Gießen und ab auf die A45. An einem Rastplatz der A45 gab es dann ein Sektfrühstück. Natürlich nicht nur mit Sekt sondern auch mit Essen.

Kaum wieder auf der Autobahn, staute sich der Verkehr und es ging erst mal gar nichts mehr. So langsam kamen wir dann aber doch vorwärts und vorne sah man, dass eine Spur gesperrt wurde. Naja, dann sind wir ja bald durch.
Oder auch nicht. Der Stau ging weiter, denn nicht nur die linke Spur wurde gesperrt, auch die mittlere und dann noch die rechte Spur und dann mussten alle von der Autobahn runter.
Unser Busfahrer-Team stellte sich aber nicht noch auf der Landstraße in den Stau, sondern fuhr eine andere Strecke, auf der wir dann zum Biggesee kamen.
Durch die Dauer des Staus wurde die Tagesplanung über den Haufen geworfen. Statt zuerst zur Attahöhle zu fahren und von dort zum Biggesee zu wandern, kam jetzt zuerst der Biggesee. Dort waren wir eigentlich zu früh, wir hatten ja erst zur Attahöhle gewollt. Aber für die Schiffsbesatzung war das kein Thema und wir konnten auf das Schiff.
Die Rundfahrt dauerte 90 Minuten. Wer wollte, ging auf das obere Deck und ließ den kräftigen Wind um die Nase wehen. Oder holte sich einen Kuchen oder sah den Segelbooten zu.

Die Zeit verging sehr schnell auf dem Schiff und schon waren wir wieder an unserem Startpunkt und fuhren mit dem Bus weiter zur nächsten Attraktion.
Die Attahöhle gehört zu den bekanntesten und meistbesuchten Schau-Höhlen Deutschlands. Mit Besucherparkplatz vor der Höhle, Hotel und Souvenirladen ist die Höhle seit über hundert Jahren touristisch erschlossen.

Die Führung dauerte 45 Minuten. Über einen Zugangsstollen ging es in die eigentliche Höhle und an verschiedenen Stationen wurden die Besonderheiten der Höhle erklärt. Z.B. dass es mal ein Erdbeben gab, bei dem Tropfsteine abbrachen und die Tropfsteine auf diesen Trümmern wieder weiter wuchsen. Wie schnell die Tropfsteine wachsen, kann man bestimmen und damit auch, wann das Erdbeben war. Noch eine Besonderheit der Höhle sind die häufigen Sinterfahnen, die entstehen, wenn das kalkhaltige Wasser nicht direkt nach unten tropft, sondern an einer Kante entlang läuft. Es entsteht eine Art Vorhang, der durch verschiedene weitere Bestandteile des Wassers auch verschiedene Farben annimmt. Leider durfte man in der Höhle keine Bilder machen.
Nach der Führung war noch Zeit für den Souvenir-Laden und Gespräche und Gruppen-Bilder auf dem Parkplatz.

Dann ging es auch schon wieder auf den Rückweg. Diesmal ohne Stau.
Eine Einkehr gab es dann am Ende der Autobahn in Atzenhain.
