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Wanderung Hausbergturm am 16. März 2025

Kurzfristig wurde der Termin für diese Wanderung von April auf März verlegt. In der Wetterau ist es in dieser Jahreszeit doch oft wärmer als im Vogelsberg und Butzbach scheint sowieso ein extra Abo für Sonnenschein zu haben.

Es fanden sich 15 Wanderbegeisterte beim Schrenzerbad in Butzbach ein. Geworben wurde mit einer Wanderung auf den Spuren von Kelten und Römern und es ging auch gleich mit den Römern los. Direkt am Startpunkt stand ein Limes-Turm. Ungewöhnlich die Bauweise als Fachwerk-Turm.

Dann noch eine Palisade. War die in der richtigen Richtung? Aber ja, Butzbach lag im römischen Reich, der Hausberg nicht.
Also verließen wir das römische Reich auf schmalen Wanderpfaden, die durch den Wald führten. Beim Forsthaus querten wir eine Landstraße. Danach gab es einen breiteren Weg, von dem wir aber bald wieder abzweigten.

Die Strecke war nicht anspruchslos. Bei den schmalen Pfaden muss man schon schauen, wo man hin tritt und ab und zu gab es matschige Stellen, wo Wasser über den Weg lief. Es ging Richtung Oes. Danach wurde es ein wenig steiler. Wir liefen hoch zum Hausbergturm.

Unterwegs gab es Schautafeln, die auf die Ringwälle um den Hausberg hinwiesen. Der Hausberg und der benachbarte Brüler Berg waren zur Zeit der Kelten mit den typisch keltischen Mauern aus Stein und Holz geschützt. Da das Holz die Zeiten nicht überdauert hat, sieht man von den keltischen Mauern heute nur noch Steinaufschüttungen.
Oben auf dem Berg dann der Hausbergturm. Der Turm ist 23 Meter hoch und bietet einen Ausblick in alle Richtungen. Im näheren Umkreis gibt es nichts, was höher ist.

Es war zwar ein sonniger Tag und bei dem frischen Wind hätte man auch auf eine tolle Weitsicht hoffen können, es war aber doch recht dunstig. Auf dem Turm gibt es Schilder, die erklären was man alles sieht. Sogar der Windpark Ulrichstein wurde angezeigt. Aber davon war nichts zu sehen. Es war schon schwierig, das Wetterauer Tintenfass, die Burg Münzenberg zu finden.

Vom Berg runter ging es dann nochmals über Trampelpfade, bevor wir wieder auf breitere Wege kamen.

Nächstes Ziel war das Kleinkastells Hunnenkirchhof, von dem es nur noch Bodenfundamente gibt. Damit waren wir nun wieder am Römischen Reich angekommen. Auch der Limes war hier sichtbar. An Hausen vorbei ging es wieder durch Wald und unser Weg führte uns dann nicht nur zum Limes, sondern sogar auf den Limes.

Auf einem über 1800 Jahre alten Bauwerk, das einst die Wetterau, die Kornkammer der Römer, schützen sollte, liefen wir nun zurück zu unserem Ausgangspunkt. Im Anschluss gab es eine Einkehr, wo noch gesellige Stunden verbracht wurden.