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Der ganz andere Hoherodskopf

Das Ziel der diesjährigen Winterwanderung II war der Hoherodskopf. Der Hoherodskopf bei Höckersdorf. Der Hoherodskopf, der mit 417,2m deutlich kleiner ist als sein großer Bruder mit 763,8m. Wie gewohnt, trafen alle Wanderwilligen um 13.00 Uhr am Sonntag, dem 27. Februar 2011 am Zollhaus ein. Einige mutmaßten im Vorfeld, wie lang denn die komplette Strecke sein möge, wenn es von Ulrichstein über Bobenhausen II nach Höckersdorf zum Hoherodskopf gehe. Aufklärung brachte dann die Wanderführerin, die den Anwesenden die geografische Lage des kleinen Hoherodskopf erläuterte. Bei bewölktem Wetter passierten 9 Männer und 5 Frauen das alte Haus Ulrichstein und kamen am Galgenstrauch vorbei. In Bobenhausen wurden sie von 2 Vierbeinern begrüßt um dann bergauf zu wandern. Mit einem schönen Blick auf das verträumte Örtchen ging es immer weiter hoch. Bis zu dem grünen Gitter, das, wie zu hören war, den Gasleitungen dient. Dort gab es ein rotes Gebräu und frisch gestärkt ging es das letzte Teilstück weiter zum Hoherodskopf. Von einigen ortskundigen Wanderern war zu hören, dass man sich teilweise auf der alten Frankfurter Straße befand. Auf dem Hoherodskopf versuchte man den 12,7km entfernten großen Bruder zu erblicken, der sich aber hinter Wolken verschanzte. Jedoch der heimatliche Schlossbergturm war zu sehen. Auf dem Höckersdorfer Hoherodskopf ist felsiger Untergrund mit Magerrasen zu finden. Eine etwas skurril wirkende Tonne war als Futterspender für Mais in der Nähe befestigt. Nach einem letzten Rundumblick ging es bergab nach Höckersdorf in das Gasthaus „Zur Dorfschänke“. Hier erwartete Familie Hofmann die Hungrigen und Durstigen. Nach einem guten, schmackhaften Essen ließ man den Tag ausklingen. Man tauschte sich noch über die vergangene Fastnachtsveranstaltung in Höckersdorf aus, wie auch über die kommenden Tage in Ulrichstein. Gegen 18 Uhr fuhr man mit den bereitgestellten Autos nach Hause.